Der amerikanische multinationale Investmentmanagement-Holdingkonzern Franklin Templeton hat sich hinter den Clarity Act gestellt, die viel diskutierte Kryptowährungsgesetzgebung, die bisher auf wackligen Beinen steht.
Das Unternehmen, das stolze 1,7 Billionen US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten vorweisen kann, behauptet, dass der Gesetzesentwurf „klar“ machen werde, wie Kryptowährungen reguliert werden.
Mehrere große Vermögensverwalter und Investmentfirmen haben den Clarity Act unterstützt.
BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter mit über 15 Billionen US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten, hat den Gesetzesentwurf öffentlich als „wichtigen Schritt“ befürwortet. Auch der Investmentfonds-Riese Fidelity hat den Gesetzesentwurf gelobt und argumentiert, dass er das Vertrauen der Anleger und die Marktsicherheit gewährleisten würde. Darüber hinaus betonte Fidelity, dass die Gesetzgebung die US-Führungsrolle im Bereich digitaler Vermögenswerte stärken würde.
Wie von U.Today berichtet, hat auch Goldman Sachs CEO David Solomon den Gesetzesentwurf unterstützt, trotz heftiger Opposition einiger seiner Kollegen (wie JPMorgans Jamie Dimon). Laut Solomon würde die viel diskutierte Gesetzgebung es großen Finanzinstituten erleichtern, an der aufstrebenden Branche teilzunehmen.
Natürlich ist ihre Unterstützung nicht überraschend, da diese Unternehmen durch direkte Beteiligung an Kryptowährungen selbst im Spiel sind.
Mehr Opposition
Inzwischen gibt es weitere Stimmen, die den Clarity Act ablehnen. Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James hat sich gegen die Gesetzgebung ausgesprochen. Sie argumentierte, dass sie die Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden auf Bundesstaats- und lokaler Ebene „entkräften“ würde.
Unklarer Weg
Es ist noch unklar, ob der Gesetzesentwurf dieses Jahr unterzeichnet wird (und das wird laut Polymarket-Quoten zunehmend unwahrscheinlicher). Senator Rugen Gallego (D-AZ) hat erklärt, dass es Aktualisierungen bezüglich des Krypto-Ethik-Deals gibt. Die Gesetzgeber sind derzeit damit beschäftigt, den Text fertigzustellen.
Zu den 100 Senatoren gehören einige der schärfsten Kritiker des Gesetzesentwurfs: Elizabeth Warren (D-MA), Chris Murphy (D-CT) und Chris Van Hollen (D-MD).














