
GitBook wurde am 2. November Opfer eines hochgezielten Cyberangriffs, der von einem KI-Agenten ausgeführt wurde. Dabei erlangten die Angreifer Zugriff auf Teile der Infrastruktur-Zugangsdaten. Das Unternehmen nahm daraufhin die authentifizierungspflichtige App sowie die Dokumentationsseite offline, tauschte sämtliche Infrastruktur-Zugangsdaten aus und widerrief die API-Token der Kunden. Möglicherweise kompromittierte Daten umfassen Integrationstoken, Git-Sync-Schlüssel, API-Token sowie Fragen, die Besucher an den GitBook Assistant gestellt haben. Bis zum 3. November waren App, API und öffentliche Dokumentation wieder verfügbar, einige Dienste befanden sich noch in der Wiederherstellung. Hinweise auf manipulierte Nutzerinhalte wurden nach Angaben des Unternehmens nicht gefunden.
vor 4 Stunden

Tether hat über 4,5 Millionen USDT eingefroren, die mit einem Sicherheitsvorfall bei der brasilianischen Börse Mercado Bitcoin vom 2. November zusammenhängen. Mercado Bitcoin erklärte, den Vorfall unter Kontrolle zu haben; Kunden seien nicht zu Schaden gekommen und es seien keine Daten abgeflossen. Dennoch wurden Ein- und Auszahlungen vorübergehend ausgesetzt, um verdächtige Geldflüsse zu untersuchen, und Zieladressen in fünf Blockchain-Kategorien veröffentlicht, um die Nachverfolgung zu erleichtern. Tether-CEO Paolo Ardoino bestätigte die Sperrung, machte aber keine Angaben dazu, ob die Token an die Börse zurückgegeben wurden. Zuvor war von verdächtigen Abflüssen von über 40 Millionen US-Dollar die Rede.
2026-11-02

Der Artikel berichtet über einen Sicherheitsvorfall in der Lieferkette von Hardware-Wallets: Ledger bestätigte, dass in Geräten, die über den Händler CryptoBilis verkauft wurden, implantierte Komponenten gefunden wurden, mit denen sich die 24-Wort-Wiederherstellungsphrase stehlen lässt. Trezor warnte anschließend, dass bei einem ebenfalls über diesen Händler gekauften Safe-5-Gerät eine zusätzliche Platine vermutet wird, das Gerät wurde jedoch noch nicht untersucht. Trezor rät Nutzern, die ihre Produkte ab März 2026 über CryptoBilis bezogen haben, ihr Guthaben auf eine neue Wallet zu übertragen und die Wiederherstellungsphrase zu ändern. Eine Untersuchung von Bitquery beziffert die betreffenden Diebstähle auf 335 Wallets in sechs Blockchains mit rund 102 Millionen US-Dollar. Keiner der beiden Hersteller bestätigte öffentlich, dass derselbe Angreifer dahintersteckt.
2026-11-02

Sible Network hatte am 1. November vorgeschlagen, drei Mining-Konten pro Smartphone zu erlauben, um Haushalte zu unterstützen, die sich nicht mehrere Geräte leisten können. Doch Community-Mitglieder und Botschafter befürchteten, dass dies Fake-Accounts, Reward-Farming und unfaires Mining fördern und Sybil-Angriffe begünstigen könnte. Am 2. November setzte das Projekt den Testplan aus und bekräftigte die Regel „ein Konto pro Person“, die es Einzelnen verbietet, mehrere Konten zu betreiben. Sible erklärte, der ursprüngliche Vorschlag habe Familien helfen sollen, die sich kein eigenes Smartphone leisten können, doch nach erneuter Prüfung habe man sich zur Aussetzung entschieden.
2026-11-02

Monad-Mitgründer Keone Hon ruft Krypto-Teams dazu auf, Sicherheit an erste Stelle zu setzen, und bewirbt den OpSec-Leitfaden der Stiftung sowie das Open-Source-Tool Ultrafuzz. Der Leitfaden behandelt alltägliche Sicherheitslücken wie Phishing, Zugangsdatenverwaltung, Mitarbeitergeräte und Berechtigungen für Drittanbieter-Konten. Unter Berufung auf ChainLight-Daten betont er, dass Schäden durch Kontrollübernahmen weit über denen durch Smart-Contract-Schwachstellen liegen. Ultrafuzz wurde im September als Open Source veröffentlicht; Hon ermutigt Entwickler, das KI-Sicherheitstool auf ihre Contracts anzuwenden, um der neuen Bedrohungslage durch KI-gestützte Angreifer zu begegnen.
2026-10-31

Binance-Gründer Changpeng Zhao (CZ) fordert Elon Musk öffentlich auf, seine Spötteleien über den Binance-Hack einzustellen. Zuvor hatte Musk CZs Sicherheitswarnung mit Lach-Emojis und dem Kommentar „Everyday is Zeroday“ quittiert. CZ betont, dass Binance durch die Beteiligung an Musks Twitter-Übernahme SpaceX-Anteile im Wert von über einer Milliarde Dollar hält. Co-CEO He Yi erklärt, das Unternehmen könne die Verluste aus den Jahreseinnahmen decken, ohne Anteile verkaufen zu müssen. Binance schätzt, dass der Sicherheitsvorfall vom 29. Oktober Vermögenswerte von rund 6,3 Milliarden Dollar betrifft, von denen etwa 3 Milliarden Dollar bereits eingefroren wurden.
2026-10-30

Ein Bericht über den größten Hack in der Geschichte von Binance mit einem Schaden von rund 6,3 Milliarden Dollar über zehn Blockchains hinweg. Der frühere Ripple-CTO David Schwartz verspottete die Hacker mit einem Stellar-(XLM)-Witz, weil diese den Opferkonten zusätzlich 517 XLM überwiesen. Die Angreifer stahlen 233,46 Millionen XRP (etwa 296 Millionen Dollar) aus der Binance-Hot-Wallet; eine Rückholung ist schwierig, da die XRP-Ledger-Architektur keine erzwungene Sperrung erlaubt. Das Ripple-Team fror jedoch rund 200 Millionen Dollar an RLUSD-Stablecoins ein, wofür Binance-Mitgründerin He Yi öffentlich dankte. Blockchain-Ermittler identifizierten die nordkoreanische Hackergruppe TraderTraitor (Lazarus) als Drahtzieher; inzwischen wurden etwa 3 Milliarden Dollar an Vermögenswerten eingefroren.
2026-10-30

Trezor warnt Kunden, die ihre Hardware-Wallet über den ehemaligen autorisierten Händler CryptoBilis gekauft haben, ihr Guthaben schnellstmöglich zu transferieren. Ein indonesischer Kunde meldete, dass in seinem im August 2026 erworbenen Trezor Safe 5 vermutlich eine zusätzliche Platine samt Mobilfunkmodul eingebaut wurde, die die auf dem Wallet-Display angezeigte Wiederherstellungsphrase auslesen und drahtlos übertragen kann. Trezor hat die Fotos geprüft und den Kunden per Video befragt; eine Vor-Ort-Untersuchung fand zwar nicht statt, doch der Bericht gilt als glaubwürdig. Nutzern, die entsprechende Geräte seit März 2026 gekauft haben, wird empfohlen, eine neue Wallet anzulegen und die Wiederherstellungsphrase zu wechseln. Bislang liegen keine Meldungen über finanzielle Verluste vor. CryptoBilis wurde am 9. Oktober die Autorisierung entzogen, nachdem bereits Ledger bestätigt hatte, dass über denselben Händler verkaufte Geräte physisch manipuliert worden waren.
2026-10-30

Laut Geoffrey Kendrick, Leiter der Digital-Asset-Forschung bei Standard Chartered, könnte der rund 6,3 Milliarden Dollar schwere Hack bei Binance Trader zu dezentralen Börsen treiben – mit Uniswap als möglichem Hauptprofiteur. Er hält an seinem Kursziel von 100 Dollar für den UNI-Token bis 2030 fest und rät Anlegern, Uniswap wieder ins Visier zu nehmen. Daten zeigen, dass das Verhältnis von DEX- zu CEX-Spotvolumen im zweiten Quartal 2026 auf 23,5 Prozent gestiegen ist. Nach dem Vorfall fiel UNI um über 10 Prozent, während Hyperliquid (HYPE) dank einer ICE-Partnerschaft um rund 15 Prozent zulegte. Kendrick warnt, dass die Kurse weiter fallen könnten, bevor sich der Markt stabilisiert.
2026-10-30

Eine große globale Krypto-Börse meldete am 30. Oktober 2026 einen Sicherheitsvorfall mit geschätzten betroffenen Vermögenswerten von rund 6,3 Milliarden Dollar. Laut offiziellem Update wurden etwa 3 Milliarden Dollar davon on-chain eingefroren. Die ersten Ermittlungen deuten auf ein kompromittiertes Laptop eines DevOps-Ingenieurs hin, über das Angreifer in Service-Container eindrangen und unbefugte Auszahlungen auslösten; Hinweise auf gestohlene Wallet-Privatschlüssel gibt es nicht. Die Börse setzte Ein- und Auszahlungen aus, widerrief Adressberechtigungen und schaltete Behörden ein. Verluste sollen aus dem Nutzerschutzfonds und eigenen Mitteln gedeckt werden. Stablecoin-Emittenten froren über 2,3 Milliarden Dollar entsprechender Stablecoins ein.
2026-10-30