Digital Currency Group (DCG)-Gründer Barry Silbert, der sich in der Branche den Status eines „Krypto-Königs“ erarbeitet hat, indem er ein massives institutionelles Imperium aufbaute und früh in Bitcoin investierte, verlagert seinen Kapitalfokus nun auf den dezentralen Markt für künstliche Intelligenz.
Seine neue große Wette ist der Bittensor-KI-Token ($TAO), in dem der Investor, der jahrelang einer der Hauptverteidiger von Zcash (ZEC) an der Wall Street geblieben ist, eine direkte Fortsetzung des Knappheitsmodells hinter Privacy-Coins sieht.

Die Diskussion in der Branche wurde durch einen viel geteilten Social-Media-Thread ausgelöst, in dem Analysten die grundlegenden Eigenschaften der beiden Ökosysteme verglichen.
DCG-Chef bringt das Knappheitsmodell von Zcash und Bitcoin in den dezentralen KI-Markt
Silbert reagierte mit einer zustimmenden Geste auf einen Beitrag, dessen Autoren an seine frühen Prognosen zu Bitcoin und Zcash erinnerten, und bestätigte damit faktisch, dass er diesen KI-Token als Nachfolger seiner bisherigen langfristigen Strategien sieht.
Investoren ziehen direkte Parallelen zwischen diesen Vermögenswerten wegen der strengen mathematischen Knappheitsparameter, die in ihren Code eingebaut sind:
- Festes Angebot: Wie im Bitcoin- und Zcash-Netzwerk ist die TAO-Ausgabe strikt auf 21 Millionen Coins begrenzt, während ihr Verteilungsalgorithmus regelmäßige Halvings umfasst.
- Produktives Mining: Anders als traditionelle PoW-Netzwerke, die Ressourcen für abstrakte Berechnungen aufwenden, konkurrieren Miner in Bittensor beim Training und der gegenseitigen Bewertung echter KI-Modelle innerhalb konkurrierender Subnetze.
Silbert, dessen Unternehmen seit 2021 in Bittensor investieren, nennt es offen das spannendste Projekt seit Bitcoin. Seiner Ansicht nach hat BTC bereits die Kategorie ausgereifter defensiver Vermögenswerte erreicht und ist nicht mehr in der Lage, 100x–500x-Renditen zu liefern.
Auf der Suche nach einer neuen asymmetrischen Wette wählte er dezentrale KI und verglich Bittensors aktuelles Entwicklungsstadium mit dem Internet im Jahr 1997.
Der DCG-Chef untermauert seine These durch den Aufbau kommerzieller Infrastruktur. Speziell für die Arbeit mit diesem Ökosystem gründete Silbert die Tochtergesellschaft Yuma Group und übernahm persönlich deren Leitung; sie fungiert als großer Validator und verwaltet spezialisierte Fonds für akkreditierte Investoren.
Gleichzeitig bietet Grayscale Investments, ebenfalls Teil der DCG-Holdinggesellschaft, den traditionellen Märkten regulierten Zugang zum Token über seinen dedizierten KI-Trust.
Im Wesentlichen reproduziert Silbert die Strategie, die er vor einem Jahrzehnt verwendete. Wenn seine Unternehmen in früheren Technologiezyklen finanzielle Zugänge zu Bitcoin und Zcash aufbauten, wird heute eine ähnliche Infrastrukturbücke um Bittensor herum errichtet, mit dem Ziel, verteilte Intelligenz zu monetarisieren.






