Die 'Golden Cross'-Falle: Warum Analysten vor Bitcoins Rally auf 81.280 $ warnen

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vor 1 StundeQuelle: u.today
Die 'Golden Cross'-Falle: Warum Analysten vor Bitcoins Rally auf 81.280 $ warnen

Bitcoin ging mit einer lokalen Rally ins Wochenende und pendelte sich bei etwa 81.280 $ ein, nachdem es in den vergangenen 24 Stunden rund 4 % zugelegt hatte. Der Haupttreiber der Marktdebatte war das „Golden Cross“, ein Chartmuster, bei dem der 50-Tage-Gleitende-Durchschnitt den 200-Tage-Gleitenden-Durchschnitt von unten nach oben kreuzt.

Für Privatanleger ist dies traditionell ein Signal für den Beginn eines globalen Bullenmarkts. Der populäre Analyst Benjamin Cowen mahnt jedoch zur Vorsicht und davor, voreilige Schlüsse zu ziehen.

Seiner Ansicht nach ist Bitcoin bei 81.280 $ in eine Zone historischer Unsicherheit eingetreten, in der sich hinter der verlockenden Fassade eines technischen Indikators eine klassische Liquiditätsfalle verbergen könnte, was bei Experten ernste Bedenken hervorruft.

Warum der aktuelle Anstieg auf 81.280 $ nicht bedeutet, dass der Bärenmarkt vorbei ist

Während Privathändler die aktuelle Rally mit Spekulationen über künftige Zinssätze verbinden, spielt sich das eigentliche Geschehen ausschließlich im Kurschart ab.

Benjamin Cowen betont, dass Bitcoin-Kursrückgänge während der Bildung von Golden Crosses völlig normal sind. Genau dieses Szenario erlebte der Markt in der ersten Septemberhälfte, als der Vermögenswert einen lokalen Rücksetzer verzeichnete.

Ein weitaus wichtigerer und aussagekräftigerer Faktor ist laut dem Analysten, wie die aktuelle Erholung auf 81.280 $ letztlich ausfällt. Diese Bewegung teilt die historischen Präzedenzfälle in zwei gegensätzliche Lager.

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Bitcoin-Chart, der ein potenzielles Golden Cross zeigt, während kurzfristige gleitende Durchschnitte den 200-Tage-SMA schneiden, Quelle: TradingView

Die erste Möglichkeit ist das bullische Szenario von 2019 und 2023. Cowen merkt an, dass Bitcoin in diesen Zyklen nach dem Ausverkauf nach dem Cross eine Erholung schaffte, eine Rally hinlegte und ein höheres Hoch etablierte, wodurch letztlich das Rückgrat des Bärenmarkts gebrochen wurde.

Die wichtigste Bestätigung dieses Ergebnisses wäre nun ein entscheidender Ausbruch über die psychologische Widerstandszone und Wochenschlusskurse über dem 50-Wochen-einfachen-gleitenden-Durchschnitt (50W SMA).

Wie der Analyst erklärt, erfordert die Widerlegung des bärischen Szenarios genau „ein höheres Hoch in Verbindung mit Wochenschlusskursen über dem 50-Wochen-SMA“, was die Position der Bären erheblich schwächen würde.

Das zweite mögliche Ergebnis ist eine gefährliche Wiederholung des Szenarios von 2014–2015. Laut Cowens Analyse wird der Markt, wenn die aktuelle Erholung an Schwung verliert und der Preis auf dem aktuellen Niveau eine deutliche Ablehnung erfährt, ein niedrigeres Hoch bilden.

In diesem Fall würde eine klassische „Ablehnung auf diesen Niveaus zur Fortsetzung des Bärenmarkts“ eintreten, und der breitere Bärenmarkt würde sich im Einklang mit dem historischen Muster fortsetzen.

Für diejenigen, die versuchen zu verstehen, was als Nächstes zu tun ist, liefert Cowen einen klaren Bezugspunkt: Geben Sie nicht den Wochenendemotionen nach und beobachten Sie ruhig die Kursentwicklung um den 50W SMA bei Wochenschlusskursen. Dies ist das Niveau, das eine echte Umkehr des übergeordneten Trends von einer weiteren Falle für übermäßig optimistische Käufer unterscheiden wird.