Cathie Wood: Bitcoin ist kein "Dead Cat Bounce"

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vor 1 StundeQuelle: u.today
Cathie Wood: Bitcoin ist kein "Dead Cat Bounce"

ARK-Invest-CEO Cathie Wood teilte aus gegen den Risikokapitalgeber Jason Calacanis aus, nachdem dieser Bitcoin als eine verblassende Technologie bezeichnet hatte.

Calacanis behauptete, dass die jüngste Kursbewegung von Bitcoin letztlich ein "Dead Cat Bounce" sei, womit er sich auf die jüngste BTC-Rallye bezog.

"Bitcoin ist keine tote Katze, Jason! Es hat noch viele Leben vor sich", schrieb Wood auf X.

Anfang dieser Woche erholte sich Bitcoin deutlich über die Marke von 80.000 Dollar, nachdem er zuvor in der Woche kurzzeitig unter 76.000 Dollar gefallen war.

Von "Punkrock zu Muzak"

Laut Calacanis hat Bitcoin nach mehreren Phasen institutioneller Adoption seinen Funken verloren.

Der Podcaster und frühe Uber-Investor behauptete, dass Bitcoin weiterhin schlecht für alltägliche Transaktionen und Smart Contracts geeignet sei und für normale Menschen nach wie vor eine einschüchternde Nutzererfahrung biete.

Laut Calacanis hat die institutionelle Adoption BTC "von Punkrock zu Muzak" verwandelt. Die führende Kryptowährung habe sich mit einer eher banalen Rolle als Wertspeicher zufriedengegeben.

Er ging sogar so weit, Bitcoin mit CDs im Spotify-Zeitalter und DVDs im Netflix-Zeitalter zu vergleichen.

"Digitales Kapital"

Strategy-Executive-Chairman Michael Saylor gehörte zu den prominenten Bitcoin-Befürwortern, die sich Wood anschlossen und sich gegen den jüngsten Angriff auf Bitcoin durch den bekannten Risikokapitalgeber stellten.

Saylor verwies auf die Bewertung von Bitcoin von rund 1,6 Billionen Dollar und argumentierte, dass seine Rolle als "digitales Kapital" selbst die Killer-Anwendung sei.

"Vermögen über Generationen hinweg zu bewahren, ist ein größeres Ziel, als eine Dinnerparty zu unterhalten", schrieb Saylor.

Calacanis' komplizierte Bitcoin-Geschichte

Die Kritik kam, obwohl Calacanis selbst weiterhin erheblich in Bitcoin engagiert ist.

In einem weiteren Beitrag schrieb Calacanis, dass er ein paar Millionen BTC besitze, was nichts sei, dem man Beachtung schenken müsse."

Calacanis berichtete bereits 2011 über BTC, als es noch ein obskures Experiment war. Im Mai jenes Jahres argumentierte er, dass Bitcoin technologisch solide und potenziell disruptiv sei.

Im August 2026 sagte er, er habe Bitcoin persönlich für weniger als 100 Dollar gekauft. Nach einem Hacking-Vorfall musste er sich jedoch von diesen Coins trennen. Seine Frau hingegen sammelte ebenfalls Bitcoin zu Preisen unter etwa 100-200 Dollar.

Im Jahr 2026 ist Calacanis weiterhin finanziell einem Vermögenswert ausgesetzt, den er nach Jahren abfälliger Kommentare inzwischen als technologisch veraltet ansieht.