David Schwartz hat entdeckt, dass sich die Leistung seiner XRP-Ledger-Infrastruktur unerklärlicherweise verbessert hat.
Sein XRPL-Hub ist wieder auf über 500 verbundene Peers gestiegen, nachdem er in den letzten zwei Wochen deutlich stabiler geworden ist.
Der Ripple-Manager sagt, er habe weniger Peer-Trennungen beobachtet, räumt aber ein, dass er noch nicht weiß, was hinter der Verbesserung steckt.
„In den letzten zwei Wochen ist mein Hub auf mysteriöse Weise stabiler und zuverlässiger geworden, mit weniger Peer-Trennungen. Ich bin mir nicht sicher, was die Ursache ist, aber ich nehme es so hin. Ich bin wieder über 500 Peers!“, schrieb Schwartz auf X.
Das beigefügte Diagramm zeigt, dass der Hub bei der letzten Messung 501 aktive Peers hatte, sehr nahe an seinem Zweiwochenhoch von 509.
Was Schwartz tatsächlich meint
Schwartz spricht speziell über seinen eigenen XRPL-Hub-Server.
Ein Hub-Server unterhält Verbindungen zu zahlreichen anderen Servern, die am XRP-Ledger-Netzwerk teilnehmen. Diese Peer-to-Peer-Verbindungen ermöglichen es den Servern, Ledger-Daten, Transaktionen und andere Netzwerkinformationen auszutauschen.
Ein Server, der wiederholt Peers verliert, muss diese Verbindungen neu aufbauen. Weniger Trennungen bedeuten daher im Allgemeinen, dass seine Verbindungen länger bestehen bleiben, was dem Betreiber eine stabilere und vorhersehbarere Netzwerkumgebung bietet.
Das ist es, was Schwartz offenbar meint, wenn er sagt, sein Hub sei „stabiler und zuverlässiger“ geworden.
Das Zweiwochendiagramm, das den Zeitraum vom 3. bis 17. September abdeckt, macht die Verbesserung besonders sichtbar.
Das allein erklärt jedoch nicht, warum die Verbindungen auch seltener getrennt werden. Schwartz bot keine Theorie darüber an, was sich geändert hat.
Die unerklärliche Verbesserung löste natürlich Spekulationen unter Schwartz' Anhängern aus.
Ein Nutzer fragte, ob er eine Theorie für die plötzliche Veränderung habe, während ein anderer sich fragte, ob ein KI-Modell auf dem Hub eingesetzt werde.
Andere reagierten spielerischer. Ein Kommentator scherzte, dass eine Art „Stablegeist“ dafür verantwortlich sein könnte, während ein anderer wissen wollte, welcher XRP-Community-„Riddler“ gerade Dienst habe.
Doch vorerst scheint Schwartz selbst ebenso unsicher über die Ursache zu sein.






